en  fr  de

Kompetenzen und Ressourcen

Übersicht 

Im REPA sind die Kompetenzen so gestaltet, dass sie:

  • sich auf Situationen, auf komplexe und sozialrelevante Aufgaben beziehen; 
  • eine Einheit mit einem bestimmtenSchwierigkeitsgrad darstellen; 
  • sie sowohl verschiedene interne Ressourcen (im Allgemeinen beziehen sie sich gleichzeitig auf das deklarative Wissen, die persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen sowie dieFertigkeiten und das prozedurales Wissen) als auch externe Ressourcen (Wörterbücher, Mediatoren...) erfordern.

Die REPA-Dekriptoren sind Ausformungen von internen Ressourcen, die sich im Wesentlichen in zwei Kategorien von Kompetenzen gliedern: 

  • die Kompetenz, Anderssein auf sprachlicher und kultureller Ebene zu bearbeiten;
  • die Kompetenz, ein mehrsprachiges und plurikulturelles Repertoire aufzubauen und zu erweitern.

Siehe Gesamtübersicht der Kompetenzen, deren Entwicklung durch plurale Ansätze gefördert wird.

Interne Ressourcen (wie auch der Gebrauch von externen Ressourcen, jedoch nicht von Kompetenzen) können in zumindest teilweise übertragenen Lernsituationen/-aufgaben unterrichtet werden.

Die Lehrperson kann im Unterricht Ressourcen entwickeln, indem sie Lernende Aufgaben bearbeiten lässt. Auf diese Weise führt das Unterrichten durch diejenige Ressource, die angesprochen wird, zur Entwicklung von Kompetenzen.

Nota Bene: Im REPA wird der Begriff „Ressource“ als Bezeichnung für „interne“ Ressourcen verwendet. In anderen Arbeiten werden „Ressourcen“ manchmal als Fähigkeiten, Dispositionen oder vielmehr als Kenntnisse oder Bestandteile bezeichnet. Wir haben uns, auch wenn dieser nicht sehr geläufig ist, für den Begriff „Ressourcen“ entschieden, da er am wenigsten konnotiert ist.

Die Kompetenzen sind hauptsächlich im Bereich der Anwendung und des sozialen Bedarfs angesiedelt, während die Ressourcen eher in den Bereich der kognitiven Psychologie (und der Entwicklungspsychologie) zu fallen scheinen.

Dies sind die Ressourcen, die man – bis zu einem gewissen Punkt – herausnehmen und reihen kann, deren Grad der Beherrschung man definieren und in der Praxis vermitteln kann.

 Details zu den Deskriptoren WissenEinstellungen und Haltungen und Fertigkeiten

Schaubild Globalkompetenzen

 

Einige Beispiele für Deskriptoren

WISSEN

K 4 Wissen, dass Sprachen einer ständigen Entwicklung unterliegen
K 4.1 Wissen, dass es verwandte Sprachen gibt; Wissen, dass es Sprachfamilien gibt
K 4.1.1 Einige Sprachfamilien kennen und einige Sprachen, die zu einer Sprachfamilie gehören

EINSTELLUNGEN und HALTUNGEN

A 2.2 Sensibilität für sprachliche oder kulturelle Unterschiede
A 2.2.1 Sensibilität für verschiedene sprachliche oder kulturelle Aspekte, die von Sprache zu Sprache oder Kultur zu Kultur variieren können

FERTIGKEITEN

S 3.4 Die lexikalische Nähe wahrnehmen können
S 3.4.1 Die direkte sprachliche lexikalische Nähe wahrnehmen können

Die Ressourcen sind  auch als Links in einer Deskriptorentabelle (REPA – Ressourcen im Lernprozess) verfügbar. Diese Übersicht erleichtert die Visualisierung des REPA am Bildschirm.

Beispiel: