Interkomprehension zwischen nah verwandten Sprachen
Die Interkomprehension zwischen nah verwandten Sprachen zielt entweder auf den parallelen Erwerb ein und derselben Sprachenfamilie (germanische, romanische, slawische Sprachen u.s.w.) oder aber auf den Erwerb einer Zielsprache unter starkem Rückgriff auf mutter-, zweit- oder fremdsprachliches Wissen in (einer) anderen (nah)verwandten Sprache(n). Auch in diesem Ansatz werden systematisch die Ähnlichkeiten innerhalb derselben Sprachenfamilie für den Aufbau vor allem rezeptiver Kompetenz genutzt. Seit den 1990er Jahren stand die Interkomprehension im Zentrum innovativer Projekte. Sie betraf sowohl Studierende an Hochschulen als auch Schüler der Sekundarstufe, und zwar mit unterschiedlichen Schwerpunkten in romanischen Ländern, aber auch in Deutschland.
Im schulischen Unterricht ist die Interkomprehension in unterschiedlichem Umfang implantiert. Eine besondere Rolle spielt sie im Bereich der Tertiärsprachendidaktik (z.B. Italienisch oder Spanisch in Deutschland nach Englisch- oder Französischunterricht). Empirische Studien zeigen, dass die inzwischen entwickelte Interkomprehensionsdidaktik eine starke Strategie darstellt, um Sprachlernkompetenz zu befördern.
Interkomprehension zwischen nah verwandten Sprachen
Die Interkomprehension zwischen nah verwandten Sprachen zielt entweder auf den parallelen Erwerb ein und derselben Sprachenfamilie (germanische, romanische, slawische Sprachen u.s.w.) oder aber auf den Erwerb einer Zielsprache unter starkem Rückgriff auf mutter-, zweit- oder fremdsprachliches Wissen in (einer) anderen (nah)verwandten Sprache(n). Auch in diesem Ansatz werden systematisch die Ähnlichkeiten innerhalb derselben Sprachenfamilie für den Aufbau vor allem rezeptiver Kompetenz genutzt. Seit den 1990er Jahren stand die Interkomprehension im Zentrum innovativer Projekte. Sie betraf sowohl Studierende an Hochschulen als auch Schüler der Sekundarstufe, und zwar mit unterschiedlichen Schwerpunkten in romanischen Ländern, aber auch in Deutschland.
Im schulischen Unterricht ist die Interkomprehension in unterschiedlichem Umfang implantiert. Eine besondere Rolle spielt sie im Bereich der Tertiärsprachendidaktik (z.B. Italienisch oder Spanisch in Deutschland nach Englisch- oder Französischunterricht). Empirische Studien zeigen, dass die inzwischen entwickelte Interkomprehensionsdidaktik eine starke Strategie darstellt, um Sprachlernkompetenz zu befördern.